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Junger Mann steht im Zug an der Tür

Azubiticket

Wir haben uns dafür stark gemacht und jetzt ist es da: das Azubiticket.

Das Azubi-Ticket Sachsen-Anhalt bietet Auszubildenden künftig Mobilität in Bahn und Bus im ganzen Land. Seit dem 1. Dezember 2021 können Abo-Anträge gestellt, ab 1. Januar 2021 kann das Ticket genutzt werden.

Details des Azubitickets

  • Das Angebot für monatlich 50 Euro gilt für alle Azubis, die eine duale oder schulische Ausbildung in Sachsen-Anhalt machen oder
  • in Sachsen-Anhalt wohnen und ihre Ausbildung in einem anderen Bundesland absolvieren.
  • Eine Altersbegrenzung gibt es nicht.
  • Das Ticket gilt in den Nahverkehrszügen, Straßenbahnen und Bussen in Sachsen-Anhalt (ausgenommen sind lediglich spezielle Tourismuszüge).
  • Das Azubiticket gibt es nur im Abo.

Zu kaufen gibt es das Azubiticket im Abonnement bei den Verkehrsunternehmen Abellio, DB Regio, Hallesche Verkehrs-AG (Havag), Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB), Omnibusbetrieb Saalekreis sowie bei den Personennahverkehrsgesellschaften Merseburg-Querfurt und Burgenlandkreis. Der Abo-Antrag muss dort bis zum 10. Kalendertag des Vormonats vorliegen.



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www.mein-takt.de/azubiticket

Flyer Azubiticket

Bild Azubiticket

Presseinformation der gewerblichen Kammern zum Azubiticket

Ein Fahrschein für mehr junge Fachkräfte im Land!

Die vier gewerblichen Wirtschaftskammern in Sachsen-Anhalt begrüßen den Verkaufsstart des neuen Azubi-Tickets: Ab 1. Januar 2021 können Auszubildende den öffentlichen Nahverkehr in weiten Teilen des Landes für 50 Euro monatlich nutzen. Ein entsprechendes Abo ist ab 1. Dezember 2020 bei sieben regionalen Verkehrsunternehmen erhältlich. Die beiden Handwerkskammern des Landes sowie die Industrie- und Handelskammern (IHKn) Halle-Dessau und Magdeburg hatten sich in den vergangenen Jahren nachdrücklich für ein solches Ticket stark gemacht. Dessen Einführung, so die vier gewerblichen Kammern, sei ein richtiger Schritt. Erfolgsentscheidend freilich sei, dass das Ticket auch bereits zur Einführung landesweit gültig sein müsse; es dürfe keine weißen Flecken geben. Auch der Weg nach der Einführung sollte beobachtet werden, um bei möglichen Schwachstellen zügig nachsteuern zu können, beispielsweise wenn Lehrlinge beim Besuch der Berufsschule die Landesgrenze überschreiten.

„Dieses Signal war überfällig“, erklärt Dirk Neumann, Hauptgeschäftsführer der Handwerks­kammer Halle (Saale). Endlich bekämen die mehr als 23.000 Auszubildenden in Sachsen-Anhalt die gleiche Unterstützung wie bisher schon die Studierenden. „Das macht eine Lehre in der gewerblichen Wirtschaft attraktiver – und wir brauchen dringend mehr Nachwuchs“, so Neumann. Wolfgang März, Hauptgeschäftsführer der IHK Magdeburg, hebt hervor: „Mit dem Azubi-Ticket, für das wir vehement gekämpft haben, wird eine langjährige Forderung der Wirtschaft umgesetzt.“ Diese Entscheidung sei eine gute Nachricht für den Ausbildungsstandort Sachsen-Anhalt und stärke die duale Berufsausbildung. Burghard Grupe, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Magdeburg ergänzt: „Unsere Auszubildenden sparen damit Geld und Zeit. Das Azubi-Ticket wird deshalb dazu beitragen, dass junge Menschen hier in Sachsen-Anhalt eine Ausbildung machen und wir sie nicht an benachbarte Länder verlieren.“ Prof. Dr. Thomas Brockmeier, Hauptgeschäftsführer der IHK Halle-Dessau, betont: „Der Ausbildungsmarkt ist in den letzten Jahren deutlich unter Druck geraten. Unternehmen spüren das: Es braucht erheblich mehr Anstrengungen, um für Azubis attraktiver zu werden.“ Die Mobilität von Auszubildenden zu fördern, könne eine gute Möglichkeit dazu sein. „Das Azubi-Ticket ist ein wichtiger Baustein, um angehende Fachkräfte zu binden.“

Betriebe können den Eigenanteil des Azubi-Tickets übernehmen und so ihre Attraktivität für Ausbildungssuchende erhöhen. Laut Brockmeier hat die jüngste Umfrage der IHK Halle-Dessau unter den Auszubildenden im Süden Sachsen-Anhalts erbracht, dass dort bereits jetzt 40 Prozent der Ausbildungsbetriebe ihre Azubis bei den Fahrtkosten finanziell unterstützten.