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27. Januar 2021

Förderprogramm für Lkw ab 7,5 Tonnen

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat – wie 2020 im Zuge des Corona-Konjunkturprogrammes angekündigt – ein nationales Flottenaustauschprogramm für Nutzfahrzeuge ab 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht der Klassen N2 und N3 aufgelegt.

Das Programm dient neben der Förderung von elektro- und wasserstoffbetriebenen Nutzfahrzeugen auch der Förderung der Erneuerung der konventionellen Nutzfahrzeugflotte mit modernen Verbrennungsmotoren der Schadstoffklasse VI. Hierunter fallen neben
Diesel- auch Gasantriebe.

Über Anträge auf Gewährung einer Zuwendung entscheidet das Bundesamt für Güterverkehr (BAG), das auch umfängliche Informationen bereitstellt.

Informationsseite des BAG (auch mit FAQ):

Förderprogramm zur Erneuerung der Nutzfahrzeugflotte

Die Anträge sind ausschließlich in elektronischer Form mit allen erforderlichen Unterlagen über die Internetadresse

https://antrag-gbbmvi.bund.de

einzureichen. (Dort kann ein neuer Benutzerzugang angelegt werden.) Im Portal sind Antragsunterlagen sowie Merkblätter und weitere Hinweise zu finden.

Der vollständige Antrag muss bis zum 15. April 2021 beim BAG eingehen. Das Förderprogramm endet am 30. Juni 2021. Die Bearbeitung der Anträge erfolgt in der Reihenfolge der Eingänge.

Obwohl einige Voraussetzungen zur Antragstellung zu erfüllen sind, ist das Programm angesichts der möglichen Fördersummen von 10.000 Euro (bei Verschrottung eines Bestandsfahrzeuges mit Euro 0 bis IV) oder bis zu 15.000 Euro (bei Verschrottung eines Fahrzeugs mit Euro V) attraktiv für Betriebe mit älteren schweren Nutzfahrzeugen. Zusätzlich ist die Förderung von intelligenter „Trailer-Technologie“ mit 5.000 Euro möglich (u.a. Technologien zur Reifendruckmessung oder zur digitalen Achssteuerung für Auflieger oder Anhänger oder aerodynamische Anbauteile für Auflieger oder Anhänger). Die Höhe des Zuschusses beträgt bis zu 60 Prozent des nachgewiesenen Anschaffungspreises der jeweiligen Technologie. Ein einzelner Antragssteller kann maximal 800.000 Euro Förderung erhalten.