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Ein Taschenrechner liegt auf dem Schreibtisch. Daneben Akten und Geldmünzen

Förderungen

Ausgewählte Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen werden durch Mittel des Bundes, des Landes und der EU gefördert. Bitte informieren Sie sich vor Lehrgangsbeginn über eine passende Fördermöglichkeit und beantragen Sie diese vor Lehrgangsbeginn. Gerne stehen wir Ihnen dabei beratend zur Seite.

Grafikübersicht verschiedener Förderungen

Das Aufstiegs-BaföG

Sie wollen beruflich aufsteigen? Dann nutzen Sie das Aufstiegs-BAföG!

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG), das sogenannte „Aufstiegs-BAföG“, unterstützt Sie hierbei finanziell. Dabei geht es um die Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung, also Meisterkurse oder andere auf einen Fortbildungsabschluss vorbereitende Lehrgänge. Damit unterstützt diese Förderung die Erweiterung und den Ausbau beruflicher Qualifikationen, also das Erlangen einer höheren Qualifikation und stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses.

Gefördert werden Maßnahmen, die fachlich gezielt auf öffentlich-rechtliche Prüfungen nach dem BBiG, der HwO oder auf gleichwertige Abschlüsse nach Bundes- oder Landesrecht vorbereiten. Der angestrebte Abschluss der Qualifizierungsmaßnahme muss über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen- und Gehilfenprüfung oder eines Berufsfachschulabschlusses liegen. Nicht gefördert werden allerdings Fortbildungsabschlüsse, die oberhalb der Meisterebene liegen, wie z. B. Hochschulabschlüsse. Darüber hinaus müssen weitere Kriterien wie etwa ein Mindeststundenumfang von 400 Unterrichtsstunden erfüllt sein.



Die wichtigsten Fakten

Gefördert werden Teilzeit- und Vollzeitmaßnahmen. Für beide gibt es den sogenannten Maßnahmebeitrag. Dieser ist einkommensunabhängig und besteht aus einem Beitrag zu den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie den Kosten des Prüfungsstücks bis maximal 15.000 Euro. Bei Vollzeitmaßnahmen kann außerdem ein Beitrag zum Lebensunterhalt gewährt werden. Dieser wird einkommens- und vermögensabhängig geleistet.

Höhe der Förderung

  • Maßnahmebeitrag: Der Maßnahmebeitrag für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren beträgt bis zu 15.000 Euro. Davon werden 50 Prozent als Zuschuss geleistet. Für den Rest kann ein zinsgünstiges Darlehen in Anspruch genommen werden.
  • Mit einem „Attraktivitätspaket Meisterstück“ werden die Materialkosten für das Meisterprüfungsobjekt bis zu 2.000 Euro gefördert. Zudem besteht ein Zuschussanteil von 50 Prozent.
  • Beitrag zum Lebensunterhalt: Bei Vollzeitmaßnahmen wird ein 100%-er Zuschuss zum Unterhaltsbeitrag geleistet. Einkommensfreibeträge betragen für den Teilnehmer 290 Euro, für den Ehegatten 570 Euro und je Kind 520 Euro. Der allgemeine Vermögensfreibetrag beträgt 45.000 Euro und erhöht sich für den Ehepartner und je Kind um 2.300 Euro.


Nico Zmyslony
Mitarbeiter Einladungswesen und Teilnehmerbetreuung Unternehmensführung

Telefon 0345 7798-777
nzmyslony@hwkhalle.de

Grit Berner
Mitarbeiterin Einladungswesen und Teilnehmerbetreuung Kfz-Technik/Friseure

Telefon 0345 7798-731
gberner@hwkhalle.de

Thurid Glaubig
Mitarbeiterin Einladungswesen und Teilnehmerbetreuung Metall/Elektro/SHK

Telefon 0345 7798-710
tglaubig@hwkhalle.de

Wer gewährt das Darlehen und zu welchen Konditionen?

Die Darlehen des „Aufstiegs-BAföG“ werden bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Bonn beantragt und gewährt. Die Darlehen sind während der Fortbildung und einer anschließenden Karenzzeit – insgesamt maximal bis zu sechs Jahre – zins- und tilgungsfrei. In dieser Zeit trägt der Staat die Zinsen. Das Darlehen ist nach Ablauf der Karenzzeit innerhalb von zehn Jahren mit monatlichen Raten von mindestens 128 Euro zu tilgen.

Bei bestandener Abschlussprüfung werden zusätzlich 50 Prozent des zu diesem Zeitpunkt noch nicht fälligen Darlehens für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren erlassen. Weitere Darlehenserlasse können durch das Gründen einer Selbstständigkeit erlangt werden.

Für erste Informationen zum Aufstiegs-BaföG stehen Ihnen auch die Mitarbeiter im BTZ zur Verfügung.



Nähere Informationen über Förderhöhe und Fördervoraussetzungen, die zuständigen Stellen und die Antragsformulare erhalten Sie im Internet unter www.aufstiegs-bafoeg.info

Bildungsgutschein

Im Rahmen der Förderung der beruflichen Weiterbildung können die Agenturen für Arbeit bei Vorliegen der Förderungsvoraussetzungen Bildungsgutscheine für zuvor individuell festgestellte Bildungsbedarfe aushändigen.

Der Bildungsgutschein weist unter anderem das Bildungsziel, die zum Erreichen des Bildungsziels erforderliche Dauer, den regionalen Geltungsbereich und die Gültigkeitsdauer von längstens drei Monaten, in der der Bildungsgutschein eingelöst werden muss, aus. Unter den im Bildungsgutschein festgelegten Bedingungen kann die Bildungsinteressentin oder der Bildungsinteressent den Bildungsgutschein bei einem für die Weiterbildungsförderung zugelassenen Träger seiner Wahl einlösen. Aber auch die Maßnahme muss für die Weiterbildungsförderung zugelassen sein.



Voraussetzungen

Die Teilnahme muss notwendig sein, um die Arbeitnehmerin oder den Arbeitnehmer bei Arbeitslosigkeit beruflich einzugliedern, eine konkret drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden, oder weil die Notwendigkeit einer Weiterbildung wegen fehlenden Berufsabschlusses anerkannt ist.



Durch die Zertifizierung des Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) sind wir berechtigt, Bildungsmaßnahmen mit Bildungsgutscheinen der Agentur für Arbeit durchzuführen. Gerne stehen wir Ihnen dazu beratend zur Seite.


Nico Zmyslony
Mitarbeiter Einladungswesen und Teilnehmerbetreuung Unternehmensführung

Telefon 0345 7798-777
nzmyslony@hwkhalle.de


Thurid Glaubig
Mitarbeiterin Einladungswesen und Teilnehmerbetreuung Metall/Elektro/SHK

Telefon 0345 7798-710
tglaubig@hwkhalle.de





Nähere Informationen erhalten Sie auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit

Prämiengutscheine der Bildungsprämie

Durch den Prämiengutschein der Bildungsprämie haben Weiterbildungsinteressierte die Möglichkeit, sich alle zwei Jahre einen Teil der Weiterbildungskosten fördern zu lassen. Dazu übernimmt der Staat die Hälfte der Lehrgangskosten, maximal bis 500 Euro.

Was ist die Bildungsprämie?

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Voraussetzung für die Ausstellung eines Prämiengutscheins

  • Sie sind durchschnittlich mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig – das gilt auch für Selbständige. Beschäftigte im Mutterschutz, Elternzeit oder Pflegezeit können ebenfalls einen Prämiengutschein erhalten.
  • Ihr zu versteuerndes Jahreseinkommen beträgt maximal 20.000 Euro – bei gemeinsam Veranlagten (z.B. Ehepartnern) dürfen es bis zu 40.000 Euro sein. Kinderfreibeträge und Kinderbetreuungskosten werden bei der Berechnung berücksichtigt.
  • Sie besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit oder sind befugt, in Deutschland zu arbeiten.
  • Die Veranstaltungsgebühr für die angestrebte Weiterbildungsmaßnahme darf nicht mehr als 1.000 Euro betragen. Unter der Veranstaltungsgebühr ist die Gebühr der Maßnahme ohne Neben- oder Folgekosten wie z.B. für Anfahrt, Verpflegung oder Übernachtung zu verstehen


Wie kann ich einen Prämiengutschein beantragen?

Voraussetzung für den Erhalt eines Prämiengutscheins ist die Teilnahme an einem Beratungsgespräch in einer von rund 600 Prämienberatungsstellen, u.a. das BTZ der Handwerkskammer Halle. Selbstverständlich können Sie diese Beratung gern direkt vor Ort in unserem BTZ in Anspruch nehmen.

„Das Bundesprogramm Bildungsprämie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.“


Julia Schuricht
Mitarbeiterin Prüfungswesen

Telefon 0345 2999-201
jschuricht@hwkhalle.de


Franz Reig
Mitarbeiter Prüfungswesen

Telefon 0345 2999-203
freig@hwkhalle.de



Weitere Informationen zur Bildungsprämie finden Sie hier.

WeGebAU

Beim WeGebAU handelt es sich um ein Förderprogramm der Bundesagentur für Arbeit. Es geht um Weiterbildungen, die im Rahmen des bestehenden Arbeitsverhältnisses unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes durchgeführt werden. Die Weiterbildungen müssen für den allgemeinen Arbeitsmarkt verwertbare Kenntnisse vermitteln und für die Weiterbildungsförderung zugelassen sein. Ausgenommen ist die Förderung von Qualifizierungen, zu denen der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet ist.



Zielgruppe

Geringqualifizierte Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen. Die Förderung soll dabei eine Anschubfinanzierung für die Weiterbildung insbesondere in kleineren und mittleren Unternehmen darstellen.



Was wird gefördert?

Gefördert werden Personen, die von ihren Arbeitgebern für die Dauer einer Qualifizierung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt werden. Dem Arbeitnehmer können die notwendigen Lehrgangskosten ganz oder teilweise erstattet werden. Darüber hinaus kann ein Zuschuss zu den zusätzlich entstehenden übrigen Weiterbildungskosten (z. B. Fahrkosten) gewährt werden.

Die Agenturen für Arbeit übernehmen bei Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen die Lehrgangskosten nur noch teilweise:

  • Bei Beschäftigten, die das 45. Lebensjahr vollendet haben, tragen die Agenturen für Arbeit bis zu 75% der Lehrgangskosten. Die verbleibenden Kosten sind vom Betrieb und/oder dem Arbeitnehmer zu tragen.
  • Bei jüngeren Beschäftigten ist eine Förderung nur möglich, wenn der Betrieb mindestens 50% der Lehrgangskosten übernimmt.

Arbeitgeber können für die berufliche Weiterbildung ihrer Arbeitnehmer einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt erhalten, wenn:

  • ein ungelernt Beschäftigter im Rahmen des bestehenden Arbeitsverhältnisses unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes einen anerkannten Berufsabschluss oder eine berufsanschlussfähige Teilqualifikation erwirbt und
  • wegen der Teilnahme an der Maßnahme die Arbeitsleistung ganz oder teilweise nicht erbringen kann.

Der Arbeitsentgeltzuschuss kann bis zur Höhe der weiterbildungsbedingt ausgefallenen Arbeitszeit erbracht werden.

Ansprechpartner ist Ihre örtliche Agentur für Arbeit. Arbeitsgeber wenden sich bitte an den Arbeitgeberservice, Arbeitnehmer an den Arbeitsberater.


Nico Zmyslony
Mitarbeiter Einladungswesen und Teilnehmerbetreuung Unternehmensführung

Telefon 0345 7798-777
nzmyslony@hwkhalle.de


Thurid Glaubig
Mitarbeiterin Einladungswesen und Teilnehmerbetreuung Metall/Elektro/SHK

Telefon 0345 7798-710
tglaubig@hwkhalle.de



Weitere Informationen zu WeGebAU erhalten Sie hier.

WEITERBILDUNG BETRIEB

Förderung der betrieblichen Weiterbildung und der Personal -und Organisationsentwicklung in Unternehmen

Betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen durchführen, die Wettbewerbsfähigkeit stärken, Fachkräfte für den wirtschaftlichen Erfolg sichern. Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB fördert die Weiterbildung von Beschäftigungen, Selbstständigen, freiberuflich Tätigen und Unternehmern und unterstützt Beratungs- und Begleitleistungen zur Entwicklung und Umsetzung einer zukunftsgerechten und mitarbeiterorientierten Personalpolitik.



Wer wird gefördert?

Unternehmen, Selbstständige und Einrichtungen in Sachsen-Anhalt



Was wird gefördert?

Betriebliche Weiterbildungen:

  • Weiterbildungsmaßnahmen, die der Entwicklung und dem Erhalt betrieblich relevanter, fachlich- methodischer, sozialer und persönlicher Kompetenzen dienen und/oder Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit unterstützen
  • besonders förderwürdig sind Weiterbildungsmaßnahmen zur Erhöhung der Qualifikation Geringqualifizierter, zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit älterer Beschäftigter sowie Menschen mit Behinderungen
  • Umsetzung ökologisch-ökonomischer Weiterbildungsangebote


Personal- und Organisationsentwicklung:

  • Beratungs- und Begleitleistungen zur Entwicklung und Umsetzung einer zukunftsgerechten und mitarbeiterorientierten Personalpolitik


Wie wird gefördert?

Betriebliche Weiterbildungen:

  • Zuschuss bis zu 60% für Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten
  • Zuschuss bis zu 40% für Unternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten


Der Zuschuss erhöht sich um 10% für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten sowie für Unternehmen, die an einen Tarifvertrag im Sinne des Tarifvertrags-gesetzes gebunden sind.



Der Zuschuss erhöht sich um 20 % für:

  • ältere Beschäftigte nach Vollendung des 55. Lebensjahres
  • gering qualifizierte Beschäftigte
  • Teilzeitbeschäftigte (max. 30 Stunden wöchentlich)
  • geringfügige Beschäftige ohne weitere abhängige oder selbstständige Beschäftigung
  • Menschen mit anerkannten Grad einer Behinderung
  • Menschen mit Migrationshintergrund im Sinne des § 6 der Migrationshintergrunderhebungsverordnung (MighEV)
  • Alleinerziehende und Berufsrückkehrer/-innen nach familienbedingter Unterbrechung der Erwerbstätigkeit (z.B. Elternzeit, Pflege von Angehörigen)


Die Gesamtzuwendung unter Berücksichtigung der Zuschläge darf 80 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben nicht übersteigen.



Personal- und Organisationsentwicklung:

  • Zuschuss bis zu 80% für Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten
  • Zuschuss bis zu 60% für Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten


Nico Zmyslony
Mitarbeiter Einladungswesen und Teilnehmerbetreuung Unternehmensführung

Telefon 0345 7798-777
nzmyslony@hwkhalle.de


Thurid Glaubig
Mitarbeiterin Einladungswesen und Teilnehmerbetreuung Metall/Elektro/SHK

Telefon 0345 7798-710
tglaubig@hwkhalle.de

Grit Berner
Mitarbeiterin Einladungswesen und Teilnehmerbetreuung Kfz-Technik/Friseure

Telefon 0345 7798-731
gberner@hwkhalle.de

Was ist weiterhin zu beachten?

  • Für den Programmteil Personal- u. Organisationsentwicklung nutzen Sie bitte die Prozessberaterinnen und Prozessberater der Beraterdatenbank des Bundesprogramms unternehmensWert:Mensch und später zusätzlich den Landesprozessberaterpool für das Programm Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB
  • Anträge für das Förderprogramm sind formgebunden an die Förderservice GmbH der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, Leipziger Str. 49 a, 39112 Magdeburg zu richten

Förderfähige Kurse der Handwerkskammer

Schilder auf einer Treppe auf denen Karriere im Handwerk zu lesen ist

WEITERBILDUNG BETRIEB wird gefördert durch
Logo ESF Europäischer Sozialfond

WEITERBILDUNG DIREKT

Wissen mehren, Fähigkeiten erweitern, Kompetenzen entwickeln. Dieses Programm für die individuelle berufliche Qualifizierung und ausbildungs- oder schulbegleitende Lehrgänge hilft, berufliche Träume zu verwirklichen.



Was wird gefördert?

Ausgaben für die Teilnahme an individuellen und arbeitsplatzunabhängigen berufsbezogenen Weiterbildungsmaßnahmen zur Verbesserung oder Erweiterung berufsspezifischer Kompetenzen, der allgemeinen Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit oder des Zugangs zu Beschäftigung. Die Weiterbildungen können berufsbegleitend in Teilzeit oder als Vollzeitmaßnahme gefördert werden. Zudem ist der Erwerb von Teilabschlüssen zulässig.

Förderfähig sind insbesondere:

  • eintägige und mehrtägige Seminare oder längerfristige Weiterbildungs- bzw. Fortbildungskurse bis zu einer Dauer von maximal 4 Jahren
  • Supervision und Coaching (Einzel- oder Gruppensettings) bis maximal 15 Zeitstunden pro Jahr
  • Weiterbildungsstudiengänge, auch in Form von Zertifikatskursen


Wie wird gefördert?

Natürliche Personen mit Hauptwohnsitz in Sachsen-Anhalt unter folgenden Voraussetzungen:

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die zum Zeitpunkt der Entscheidung über den Antrag in einem unbefristeten oder befristeten Arbeitsverhältnis stehen und nicht arbeitslos gemeldet sind und deren Einkommen die Grenze von durchschnittlich 4.575 Euro brutto pro Monat nicht überschreitet.
  • Arbeitslose, die keine Leistungen der Arbeitsagenturen oder Jobcenter nach dem Zweiten bzw. Dritten Buch Sozialgesetzbuch (ALG I und II) beziehen und hierauf keinen Anspruch haben


Höhe der Förderung

Bezuschussung der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben:

  • in Höhe von bis zu 90 % für Personen mit einem durchschnittlichen Brutto-Einkommen unter 1.500 Euro je Monat gemäß Ziffer 6.4.1 der Richtlinie
  • in Höhe von bis zu 80 % für Personen, die nicht der Nr. 6.4.1 jedoch einer der Gruppen gemäß Ziffer 6.4.2 a) bis j) der Richtlinie zugeordnet werden können:
    • Personen mit einem durchschnittlichen Brutto-Einkommen unter 2.500 Euro je Monat,
    • Personen nach Vollendung des 45. Lebensjahres,
    • befristet Beschäftigte, Leiharbeitnehmerinnen/Leiharbeitnehmer oder Alleinerziehende,
    • Teilzeitbeschäftigte mit einem durchschnittlichen Beschäftigungsumfang von insgesamt höchstens 30 Stunden wöchentlich,
    • Berufsrückkehrer/innen nach familienbedingter Unterbrechung der Erwerbstätigkeit,
    • geringfügig Beschäftigte, die keiner weiteren abhängigen oder selbständigen Beschäftigung nachgehen,
    • Arbeitslose ohne Anspruch auf Leistungen nach SGB II bzw. SGB III
    • Menschen mit einem anerkannten Grad einer Behinderung
  • in Höhe von bis zu 60 % für Personen, die keiner der vorgenannten Gruppen zugeordnet werden können.


Die Zuwendung ist auf höchstens 25.000 Euro je Weiterbildungsvorhaben begrenzt.


Nico Zmyslony
Mitarbeiter Einladungswesen und Teilnehmerbetreuung Unternehmensführung

Telefon 0345 7798-777
nzmyslony@hwkhalle.de


Thurid Glaubig
Mitarbeiterin Einladungswesen und Teilnehmerbetreuung Metall/Elektro/SHK

Telefon 0345 7798-710
tglaubig@hwkhalle.de

Grit Berner
Mitarbeiterin Einladungswesen und Teilnehmerbetreuung Kfz-Technik/Friseure

Telefon 0345 7798-731
gberner@hwkhalle.de



Weitere Informationen zum Förderprogramm „Fachkraft im Fokus“

WEITERBILDUNG DIREKT wird gefördert durch
Logo ESF Europäischer Sozialfond

Begabtenförderung (Weiterbildungsstipendium)

Junge Frau bei einer Prüfung

Das Weiterbildungsstipendium unterstützt junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung. Es fördert fachliche Lehrgänge, zum Beispiel zum Techniker, zum Handwerksmeister oder zum Fachwirt. Auch fachübergreifende Weiterbildungen, zum Beispiel EDV-Kurse oder Intensivsprachkurse, werden unterstützt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann zudem ein berufsbegleitendes Studium gefördert werden.



Was es zu beachten gilt

Als Stipendiat/-in können Sie innerhalb Ihres Förderzeitraums Zuschüsse von insgesamt 8.100 EUR für förderfähige Weiterbildungen beantragen. Das sind jährlich 2.700 EUR – bei einem Eigenanteil von 10 % pro Maßnahme.



Bei der Aufnahme in das Programm müssen Sie grundsätzlich jünger als 25 Jahre sein. Durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden.



Sie haben drei Möglichkeiten Ihre Qualifizierung für das Weiterbildungsstipendium nachzuweisen:

  • Sie haben Ihre Berufsabschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (bei mehreren Prüfungsteilen Durchschnittsnote 1,9 oder besser) bestanden oder
  • Sie sind bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb unter die ersten Drei gekommen oder
  • Sie weisen Ihre besondere Qualifikation durch einen begründeten Vorschlag Ihres Arbeitgebers oder der Berufsschule nach.


Die Förderung muss vor Beginn der Weiterbildung bei der Handwerkskammer beantragt werden. Die Aufnahme in das Förderprogramm beginnt jeweils zum 1. Januar. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 31. Oktober des Vorjahres. Im anschließenden Auswahlverfahren berücksichtigt die zuständige Stelle alle Bewerbungen, die fristgerecht und vollständig eingegangen sind. Ein Anspruch auf Aufnahme in das Förderprogramm besteht nicht.

Weitere Möglichkeiten der Förderung

Zuschuss vom Finanzamt

Ausgaben für die Weiterbildung reduzieren die Steuerlast. Handelt es sich bei Ihrer Qualifizierung um eine berufliche Fortbildung, können Sie beim Fiskus folgende Kosten geltend machen:

  • Lehrgangsgebühren
  • Prüfungsgebühr
  • Fachliteratur
  • Arbeitsmittel (Computer, Software)
  • Fahrtkosten
  • Übernachtungskosten
  • Verpflegungsaufwand

In welcher Höhe Sie Ihre Ausgaben steuerlich geltend machen können, hängt vom Einzelfall ab. Bitte setzen Sie sich dazu mit Ihrem zuständigen Finanzamt oder Ihrem Steuerberater in Verbindung.

Förderung durch den Bundesförderungsdienst

Lassen Sie sich dieses Geld nicht entgehen. Fragen Sie Ihren Berufsförderungsdienst (BFD) der Bundeswehr über die Fördermöglichkeiten nach dem Soldatenversorgungsgesetz.

Gerne stehen wir Ihnen auch persönlich und telefonisch im Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) zur Verfügung.