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19. Juli 2021

Magdeburger Stadtbibliothek gewinnt Bibliothekspreis

Drucktechnik zum Selbermachen: Die Kinder aus der Hortgruppe „Kiki-Sonne“ der Grundschule Moldenstraße in Magdeburg haben Gutenbergs Presse ausprobiert und demonstriert, warum die Stadtbibliothek Magdeburg den Bibliothekspreis der gewerblichen Wirtschaft in Sachsen-Anhalt bekommen hat.
Drucktechnik zum Selbermachen: Die Kinder aus der Hortgruppe „Kiki-Sonne“ der Grundschule Moldenstraße in Magdeburg haben Gutenbergs Presse ausprobiert. IHK MD

Von der Presse à la Gutenberg bis hin zum modernen 3D-Printer: Die Magdeburger Stadtbibliothek schickt ihre Besucher auf eine „Mitmach-Zeitreise“ durch die Geschichte der Drucktechnik und überzeugte damit die Jury beim Bibliothekspreis der gewerblichen Wirtschaft in Sachsen-Anhalt. Den Wettbewerb loben die Handwerkskammer Halle (Saale) und Magdeburg sowie die Industrie- und Handelskammern (IHK) Halle-Dessau und Magdeburg gemeinsam mit dem Landesverband Sachsen-Anhalt im Deutschen Bibliotheksverband seit 2012 alle zwei Jahre aus. Beteiligen können sich alle Bibliotheken im Land Sachsen-Anhalt. Mit dem gewonnenen Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro möchte die Magdeburger Stadtbibliothek in den kommenden Jahren eine Hightech-Werkstatt entstehen lassen.

Schon bisher können sich in der Magdeburger Stadtbibliothek Groß und Klein ausprobieren, beispielsweise Spielzeuge am Computer konfigurieren und mithilfe eines 3D-Druckers greifbar machen. „Uns gefällt der Ansatz sehr gut, die vermeintlich verstaubte Buchausleihstelle früherer Tage über attraktive Angebote zu einem dritten Aufenthaltsort neben Arbeitsplatz und zu Hause aufzuwerten. Zugleich wird die Bedeutung und Geschichte des Buchdrucks nicht vergessen, so treffen sich Tradition und Innovation an einem Ort“, lobt Prof. Dr. Thomas Brockmeier. Der Hauptgeschäftsführer der IHK Halle-Dessau überreicht den Scheck stellvertretend für alle vier gewerblichen Kammern. „Hier wird das Landesmotto #moderndenken eindrucksvoll mit Leben gefüllt – ein Vorbild für Wirtschaft und Gesellschaft im Land!“