Browserwarning
Schlüssel steckt im Schloss einer Tür

Mietübersichten

Bei uns finden Sie Informationen zu Mietübersichten.

Marktübliche Mieten von Immobilien werden benötigt

  • beim Aushandeln von Mietverträgen,
  • bei rechtlichen Auseinandersetzungen,
  • bei steuerlichen Sachlagen,
  • bei Investitionsentscheidungen,
  • bei Standortentscheidungen und
  • für Marktwertermittlungen.

Allgemein bekannt sind Mietspiegel für Wohnungsmieten. Mietübersichten für Ladenlokale und Büroflächen werden ebenfalls teilweise veröffentlicht. Einige Kommunen und Städte sowie die Gutachterausschüsse in Sachsen-Anhalt sind hier zu nennen.

Mietübersichten für Werkstatt-, Lager- und Freiflächen hingegen sind kaum veröffentlicht. Im südlichen Sachsen-Anhalt sind uns Übersichten der IHK Halle-Dessau für den Landkreis Mansfeld-Südharz und den Regionen Anhalt-Bitterfeld, Wittenberg, Dessau-Roßlau und Salzlandkreis sowie der Stadt Halle (Saale) bekannt.

Durch die Beratungstätigkeit für unsere Handwerksunternehmen und aufgrund anderer Quellen haben wir Zugang zu vielen Mietverträgen, die durch die ausgebildeten und erfahrenen Wertermittler der Handwerkskammer Halle sachgerecht anonymisiert ausgewertet werden. Dieses Datenmaterial bildet die Basis der hier veröffentlichten Mietübersichten. Es stammt ausschließlich aus dem Kammerbezirk der Handwerkskammer Halle.

Kammergebiet

Kammergebiet (blau markiert)

Wir bedanken uns bei allen Mitgliedsbetrieben der Handwerkskammer Halle (Saale), die uns vertrauensvoll mit den notwendigen Informationen unterstützen.

Wir freuen uns über Hinweise und Ergänzungen zu den Übersichten.

Werkstattmiete

Grafik Werkstattmiete

Mit den statistischen Eckdaten über alle Nutzwerte:
Max: 5,20 €/m²
Min: 1,00 €/m²
Median: 3,00 €/m²



Nutzwert A

Lagequalität (Beispiel)

  • auch mit großen Fahrzeugen gut erreichbar
  • maximale Emissionsmöglichkeiten etwa in einem Gewerbe- oder Industriegebiet
  • Nähe zu Kunden, Lieferanten, Arbeitskräften
  • Synergien durch Nachbarschaft

Objektqualität (Beispiele)

  • nach modernen Erkenntnissen der Arbeitsplatzgestaltung und der inneren Logistik gestaltete Flächen im gesamten Objekt wie hohe Räume,  große offene Flächen ohne Niveauunterschiede, viel Fensterfläche, konstruktiver innerer Schallschutz, großzügige und helle Sozialbereiche
  • moderne, technische Infrastruktur
  • Wärmerückgewinnungsanlage
  • konstruktiver Wärme- und Kälteschutz

Nutzwert B

Lagequalität (Beispiel)

  • grundsätzlich mit allen Fahrzeugen erreichbar, aber teilweise nur mit Einschränkungen
  • Einschränkungen der Emissionsmöglichkeiten
  • keine optimale Nähe zu Kunden, Lieferanten, Arbeitskräften

Objektqualität (Beispiele)

  • Qualitätsabstriche hinsichtlich innerer Logistik und Arbeitsplatzgestaltung
  • Klimatisierung statt konstruktiver Wärmeschutz
  • ausreichende, aber nicht auf dem neuesten Stand stehende Infrastruktur

Nutzwert C

Lagequalität (Beispiel)

  • maximal mit Kleintransporter erreichbar
  • deutliche Einschränkung hinsichtlich möglicher Emissionen
  • weite Wege für Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten
  • keine Synergien

Objektqualität (Beispiele)

  • hohe Kleinteiligkeit der Flächen
  • unterschiedliches Bodenniveau in den versch. Räumen
  • Arbeitsplatzbedingungen auf dem Minimalstandard
  • einfache Gebäudetechnik und Ausstattung

Werkstätten können von verschiedenen Gewerken genutzt werden, beispielsweise von Metallbauern, Tischlern, für die Produktion der Bäcker und Fleischer.

Die Daten beinhalten keine Werte aus innenstadtnahen Lagen in Ober- und Mittelzentren.

Die Werkstattflächen sind ebenerdig bzw. bei kleinen Flächen ebenerdig oder im Erdgeschoss mit ent-sprechenden Rampen für die Belieferung.

Soweit die Werkstattfläche die deutliche Hauptnutzfläche des Objektes ist und die Büroflächen keinen besonderen Repräsentationsansprüchen genügen, wird die Werkstattmiete auch den Büroflächen zugeordnet.

Sozialflächen, Verkehrsflächen im Gebäude sowie verhältnismäßig sehr kleine Lagerflächen werden ebenfalls der Werkstattfläche zugeordnet.

Insbesondere bei kleinteiligen Flächen ist zu prüfen, inwieweit Wegeflächen vorwiegend aufgrund ungünstiger Gestaltung der Baukörper notwendig sind. Diese Wegeflächen sind dann entweder nicht zu berücksichtigen oder der Mietansatz muss angepasst werden.