Nachwuchsmangel im Handwerk Sekundarschulen sind Ausbildungsbasis für Handwerk

Das Handwerk im südlichen Sachsen-Anhalt teilt die Sorge des zuständigen Verbandes um die Zukunft der Sekundarschulen.

Schüler heben Finger
Viele Schüler heben ihre Hände im Unterricht. Foto: Robert Kneschke/Fotolia

Das Handwerk im südlichen Sachsen-Anhalt teilt die Sorge des zuständigen Verbandes um die Zukunft der Sekundarschulen.
„Für unseren Berufsstand ist diese Schulform eine der wesentlichen Quellen für unsere Ausbildung“ erläutert Thomas Keindorf, Präsident der Handwerkskammer Halle.

Die neu gewählte Vollversammlung der Kammer Halle habe daher in der Vorwoche ein gesamtgesellschaftliches Verständnis gefordert, dass der Mensch nicht beim Abiturienten anfängt. Politik und Gesellschaft müssen dieser Schulform mehr Aufmerksamkeit widmen, um die Ausbildungsbasis für die Unternehmen gerade auch im ländlichen Raum nicht zu gefährden. Keindorf fordert daher eine bessere personelle Ausstattung der Sekundarschulen, um Unterrichtsausfälle zu minimieren.

„Die Wirtschaft muss aber auch selbst Angebote für die Sekundarschulen generieren, um sie beispielsweise mit Praktika, Betriebsbesuchen oder Unternehmervorträgen attraktiver für Schüler zu machen“, so Keindorf.

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Jens Schumann
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