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Zimmerer bearbeitet ein Holzstück und pustet Holzspäne weg

Meister im Zimmerer-Handwerk

Sie möchten sich beruflich weiterentwickeln? Sie möchten sich selbstständig machen? Sie möchten aktuelles Wissen im Zimmerer-Handwerk erwerben?

Sie finden hier auf der Seite die wichtigsten Informationen rund um die Meisterausbildung.

    Zimmerer hämmert einen Holzbalken

    Holzhäuser, Dachstühle, Treppen und andere Holzkonstruktionen – das und vieles mehr werden die Themen der Meisterausbildung im Zimmererhandwerk sein. Also die optimale Vorbereitung auf Ihre Meisterprüfung.

    Wir bieten Ihnen die Teile 1 und 2 in Teilzeit und die Teile 3 und 4 in Teilzeit am Standort in Halle (Saale) an.

    Die vier Teile der Meisterausbildung

    Meisterkurs Teil 1 und 2 in Stedten (Teilzeit)

    Im Rahmen der Meisterschule im Zimmererhandwerk werden Ihnen folgende Lehrgangsinhalte vermittelt:

    • Entwurfslehre und Planvorlagen
    • Baugeschichte
    • Werk- und Detailplan
    • Schiften über Profile und Flächen
    • Treppenbau
    • Technische Mathematik
    • Baustatik und Festigkeitslehre
    • Beton-, Stahlbeton- und Holzbau
    • Bauphysik
    • Baukonstruktion
    • Bauwerkssanierung
    • Dachausmittlung
    • Rechnerischer Abbund
    • Vermessungslehre
    • Baurecht- und Verdingungswesen
    • Kalkulation und Abrechnung
    • Unfallverhütung auf Baustellen und im Betrieb


    Lisa Plöger
    Mitarbeiterin Einladungswesen und Teilnehmerbetreuung Baugewerke

    Telefon 0345 7798 817
    lploeger@hwkhalle.de



    Meisterkurs Zimmerer (Teil 1 und 2 berufsbegleitend)

    Meisterkurs Teil 3 in Halle und Stedten (Voll- und Teilzeit)

    Im gewerkübergreifenden Teil 3 (betriebswirtschaftlich-rechtliche Inhalte) vermitteln wir Ihnen folgenden Inhalt:

    • Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beurteilen
    • Gründungs- und Übernahmeaktivitäten vorbereiten, durchführen und bewerten
    • Unternehmensführungsstrategien entwickeln

    Meisterkurs Teil 4 (Ausbildereignungsprüfung) in Halle und Stedten (Voll- und Teilzeit)

    Im Rahmen des Teil 4 geht es um die arbeitspädagogischen Kenntnisse:

    • Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
    • Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
    • Ausbildung durchführen
    • Ausbildung abschließen

    Möglichkeiten der Förderung

    Für die Finanzierung der Meisterausbildung gibt es verschiedene Möglichkeiten der Förderung.



    Aufstiegs-BAföG

    Die am häufigsten genutzte Form der Förderung ist das Aufstiegs-BAföG – und das aus gutem Grund. Gefördert werden Teilzeit- und Vollzeitmaßnahmen. Für beide gibt es den sogenannten Maßnahmebeitrag. Dieser ist einkommensunabhängig und besteht aus einem Beitrag zu den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie den Kosten des Prüfungsstücks bis maximal 15.000 Euro. Bei Vollzeitmaßnahmen kann außerdem ein Beitrag zum Lebensunterhalt gewährt werden. Dieser wird einkommens- und vermögensabhängig geleistet.

    Mit Beantragung des Aufstiegs-BAföGs erhalten Sie einen Zuschuss von 40%. Für den Restbetrag können Sie ein zinsgünstiges Darlehen bei der KFW-Bank beantragen (das die ersten Jahre sogar zinsfrei ist). Bei bestanden Prüfungen erhalten Sie auf den Restbetrages des Darlehens einen weiteren Nachlass von 40%.

    Weiterbildungsstipendium

    Das Förderprogramm der Bundesregierung „Begabtenförderung beruflicher Bildung“ unterstützt gezielt begabte junge Fachkräfte in ihrer Weiterbildung. Als begabt gelten Sie, wenn Sie:

    • Ihre Gesellenabschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten bzw. der Durchschnittsnote 1,9 oder besser abgeschlossen haben oder
    • bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb einen der Plätze 1 bis 3 belegt haben oder
    • die besondere Qualifizierung durch einen begründeten Vorschlag des Arbeitsgebers oder der Berufsschule nachweisen können.

    Voraussetzungen zur Zulassung zur Meisterprüfung

    Zur Meisterprüfung ist zuzulassen, wer:

    • eine Gesellenprüfung als Zimmerer (oder damit verwandten Handwerk) abgelegt und bestanden hat
    • eine andere Gesellenprüfung oder eine andere Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden hat und im Zimmerer-Handwerk eine mehrjährige Berufstätigkeit ausgeübt hat
    • einen erfolgreichen Abschluss einer Fachschule bei einjährigen Fachschulen mit einem Jahr, bei mehrjährigen Fachschulen mit zwei Jahren auf die Berufstätigkeit nachweisen kann
    • im Zimmerer-Handwerk selbständig, als Werkmeister oder in ähnlicher Stellung tätig gewesen war

    Neben der Anmeldung zum Lehrgang ist es wichtig, dass Sie den Antrag auf Zulassung zur Meisterprüfung stellen.