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Ausbilder und Auszubildender

Probleme bei der Ausbildung? ZaA hilft!

Wer in der Berufsschule nicht hinterherkommt, Zoff im Ausbildungsbetrieb oder private Probleme hat, die sich auf die Ausbildung auswirken, der kann Hilfe in Anspruch nehmen. Das Programm Zukunftschance assistierte Ausbildung (ZaA) unterstützt Auszubildende und Unternehmen in Sachsen-Anhalt. Die Handwerkskammer unterstützt durch Koordination.

Was bedeutet „Zukunftschance assistierte Ausbildung (ZaA)“?

Betriebe und ihre Auszubildenden werden während der gesamten Ausbildung durch erfahrene Bildungsträger (ZaA-Projektträger) vor Ort begleitet. Das umfassende Unterstützungsangebot (u.a. Stütz- und Förderunterricht, sozialpädagogische Begleitung, Prüfungsvorbereitung, Krisenintervention) wird dabei individuell und flexibel an die Bedürfnisse der Jugendlichen und die Voraussetzungen der Betriebe angepasst. So profitieren beide Ausbildungspartner von dem Angebot und Ausbildung wird dort gefördert, wo sie stattfindet.

Was ist die „Kammerkoordinierung“?

Die Kammerkoordinierung „Zukunftschance assistierte Ausbildung“ wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert und ist ein Projekt innerhalb des gemeinsamen Landesprogramms „Zukunftschance assistierte Ausbildung“ des Landes Sachsen-Anhalt und der Bundesagentur für Arbeit. Dabei übernehmen die gewerblichen Kammern eine koordinierende Funktion an der Schnittstelle zwischen Ausbildungsbetrieben, ZaA-Projektträgern, Jugendlichen sowie den Arbeitsagenturen und Jobcentern.

Der Fokus liegt dabei insbesondere auf der Vermittlung von Unterstützungsangeboten für die Auszubildenden bzw. Unternehmen bei Schwierigkeiten, Konflikten oder Krisen während der Ausbildung. Aber auch die Sensibilisierung der Betriebe für Jugendliche mit Problemlagen, die Unterstützung bei der Akquise von Ausbildungsplätzen, die Organisation bedarfsgerechter Coachings für Ausbildungsverantwortliche sowie die Unterstützung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsaufnahme von Teilnehmenden nach erfolgreicher Ausbildung nehmen einen hohen Stellenwert ein.

Darüber hinaus ist die Kammerkoordinierung mit ergänzenden Projekten, Institutionen und regionalen Arbeitsgruppen vernetzt, um den Erfahrungstransfer zwischen allen Beteiligten zu fördern und die Ausbildungssituation in Sachsen-Anhalt nachhaltig zu verbessern.

Leistungen der Kammerkoordinierung sind kostenfrei.

Die Inanspruchnahme sämtlicher Beratungs- und Unterstützungsleistungen im Rahmen des Landesprogramms „Zukunftschance assistierte Ausbildung“ ist für Handwerksbetriebe kostenfrei.

Logo ZaA


Mirko Dexter
Kammerkoordinator Landesprogramm „Zukunftschance assistierte Ausbildung“

Telefon 0345 2999-207
mdexter@hwkhalle.de

Kurzauswertung zum Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung des Landesprogramms ZaA

Was sind die Vorteile für Unternehmen?

  • Freie Ausbildungsstellen werden besetzt und somit der eigene Fachkräftebedarf gesichert.
  • Jugendliche kommen vorbereitet und gut orientiert ins Unternehmen.
  • Es besteht die Möglichkeit der Stärkung der Ausbildungskompetenzen über bedarfsorientierte, kontinuierliche und flexible Einzel- oder Gruppencoachings.
  • Die umfangreiche Unterstützung durch den ZaA-Projektträger ermöglicht, dass sich der Betrieb auf die fachliche Ausbildung fokussieren kann.
  • Ausbildungsrisiken werden für den Betrieb durch die externe Betreuung minimiert bzw. Ausbildungsabbrüche können verhindert werden.

Wie läuft das Projekt „Zukunftschance assistierte Ausbildung“ ab?

Das Landesprogramm „Zukunftschance assistierte Ausbildung“ unterteilt sich in zwei Phasen. Die Aufnahme kann zu jedem Zeitpunkt einer Ausbildung – unabhängig davon, ob die erste Phase durchlaufen wurde oder in welchem Ausbildungsjahr sich der Jugendliche befindet – erfolgen. Die Entscheidung über die Zuweisung zum Programm erfolgt durch die Berufsberatung der Agentur für Arbeit.

Grafik Zukunftschance assistierte Ausbildung

Phase I: Ausbildungsvorbereitung

Innerhalb der ausbildungsvorbereitenden Phase I werden gemeinsam mit den Jugendlichen die vorhandenen Stärken und Schwächen sowie erste berufliche Vorstellungen (Kompetenzfeststellung) bestimmt. Die Ergebnisse fließen in die darauffolgende Förderplanung ein und werden mit dem Jugendlichen in Form von individuellen Zielen und Maßnahmen vereinbart, fixiert und regelmäßig überprüft.

In betrieblichen Erprobungen haben die Jugendlichen anschließend die Möglichkeit, ihre beruflichen Vorstellungen zu überprüfen, erste berufspraktische Erfahrungen zu sammeln und ihre Berufswahlentscheidung zu festigen. Gleichzeitig kann der potenzielle Ausbildungsbetrieb prüfen, ob der Jugendliche zum Betrieb passt und die notwendigen Grundvoraussetzungen für die angestrebte Ausbildung vorhanden sind. Bei Abschluss eines Ausbildungsvertrages kann die Probearbeit bis zum Beginn der Ausbildung verlängert werden.

Sie möchten einen Probearbeitsplatz im Rahmen von ZaA vergeben?

Dann füllen Sie den Anmeldebogen aus und schicken Sie ihn an Mirko Dexter.


Mirko Dexter
Kammerkoordinator Landesprogramm „Zukunftschance assistierte Ausbildung“

Telefon 0345 2999-207
mdexter@hwkhalle.de

Meldung von Probearbeitsplätzen (ausfüllbares PDF)

Phase II: Ausbildungsbegleitung

Der Einstieg in die ausbildungsbegleitende Phase II schließt sich nahtlos an die ausbildungsvorbereitende Phase an. Die Auszubildenden werden kontinuierlich über die gesamte Ausbildungszeit begleitet, erhalten Stütz- und Förderunterricht zur Bewältigung der fachtheoretischen Anforderungen und haben feste Ansprechpartner, die sie in Krisensituationen unterstützen. Die sozialpädagogische Betreuung hilft zudem dabei, vorhandene Problemsituationen im persönlichen Lebensumfeld des Jugendlichen auszuräumen und einen „freien Kopf“ für die Ausbildung zu schaffen.

Der regelmäßige Informationsaustausch zwischen den beteiligten Akteuren sowie die Reflexionsgespräche über den Ausbildungsverlauf des Auszubildenden tragen zu einem erfolgreichen Verlauf der Ausbildung bei. Schwierigkeiten im Betrieb, in der Berufsschule oder im persönlichen Bereich werden möglichst frühzeitig erkannt und bearbeitet sowie die hierfür erforderlichen Unterstützungsleistungen organisiert.

Einzel- und Gruppencoachings für Ausbildungsverantwortliche

Betriebe haben im Rahmen des Projektes ZaA zusätzlich die Möglichkeit bei spezifischen Problemlagen die Unterstützung von professionellen Prozessberatern (Coaches) in Anspruch zu nehmen, um Konflikte bzw. Themen individuell zu bearbeiten. Dies kann sowohl in Einzel- als auch in Gruppencoachings erfolgen. Bedarfsermittlung und Durchführung werden durch die Kammerkoordinatoren/-innen organisiert.

Sie möchten mehr erfahren? Dann nehmen Sie gleich Kontakt auf und lassen sich beraten!

Die Kammerkoordinierung „Zukunftschance assistierte Ausbildung“ wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert und ist ein Projekt innerhalb des gemeinsamen Landesprogramms „Zukunftschance assistierte Ausbildung“ des Landes Sachsen-Anhalt und der Bundesagentur für Arbeit.


Mirko Dexter
Kammerkoordinator Landesprogramm „Zukunftschance assistierte Ausbildung“

Telefon 0345 2999-207
mdexter@hwkhalle.de

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