Lackierer in Schutzanzug besprüht das Lackierobjekt

Meister im Fahrzeuglackiererhandwerk

Sie möchten sich beruflich weiterentwickeln? Sie möchten sich selbstständig machen? Sie möchten aktuelles Wissen im Fahrzeuglackierer-Handwerk erwerben?

Sie finden hier auf der Seite die wichtigsten Informationen rund um die Meisterausbildung.

Am 30. September startet ein Meistervorbereitungslehrgang in Vollzeit.
Meisterkurs Fahrzeuglackierer (Teil 1 und 2 Vollzeit) 30.09.2022 – 06.07.2023

Fahrzeuglackierer prüft mit einer Lampe den Lack des Autos


Im Meisterkurs für Maler und Lackierer in der Fachrichtung Fahrzeuglackierer vermitteln wir Ihnen alles rund um das Thema Farbe: von der Konzeption zur Gestaltung, Beschichtung und Beschriftung bis zur Anwendung von Lackier- und Applikationsverfahren. Also die optimale Vorbereitung auf Ihre Meisterprüfung.

Wir bieten Ihnen die Teile 1 bis 4 in Voll- und Teilzeit in Halle (Saale) an.

Im Rahmen der Meisterschule im Maler- und Lackiererhandwerk werden Ihnen folgende Lehrgangsinhalte vermittelt:



Fahrzeuglackierung

  • Durchführen von Reparaturen zur Vorbereitung von Applikationen und Beschichtungen
  • Planen und Umsetzen von Konzepten zur Gestaltung, Beschichtung und Beschriftung
  • Anwenden von Lackier- und Applikationsverfahren
  • Ausführen von Instandsetzungsarbeiten von Untergründen und Oberflächen
  • Maßnahmen zur Pflege, Wartung und Konservierung


Technik und Gestaltung

  • Analyse und Bewertung
  • Objekttechnik
  • Objektgestaltung


Auftragsabwicklung

  • Auftragsbeschaffung und -abschluss
  • Auftragsvorbereitung und Auftragsdurchführung


Betriebsführung und Betriebsorganisation

  • betriebliche Kosten
  • Marketing und Qualitätsmanagement
  • Organisation und Logistik
  • Personalwesen und Kooperation
  • Arbeitssicherheit und Umweltschutz

Meisterkurs Teil 3 in Halle (Voll- und Teilzeit)

Im gewerkübergreifenden Teil 3 (betriebswirtschaftlich-rechtliche Inhalte) vermitteln wir Ihnen folgenden Inhalt:

  • Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen beurteilen
  • Gründungs- und Übernahmeaktivitäten vorbereiten, durchführen und bewerten
  • Unternehmensführungsstrategien entwickeln

Meisterkurs Teil 4 (Ausbildereignungsprüfung) in Halle (Voll- und Teilzeit)

Im Rahmen des Teil 4 geht es um die arbeitspädagogischen Kenntnisse:

  • Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
  • Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
  • Ausbildung durchführen
  • Ausbildung abschließen

Möglichkeiten der Förderung

Für die Finanzierung der Meisterausbildung gibt es verschiedene Möglichkeiten der Förderung.



Aufstiegs-BAföG

Die am häufigsten genutzte Form der Förderung ist das Aufstiegs-BAföG – und das aus gutem Grund. Gefördert werden Teilzeit- und Vollzeitmaßnahmen. Für beide gibt es den sogenannten Maßnahmebeitrag. Dieser ist einkommensunabhängig und besteht aus einem Beitrag zu den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie den Kosten des Prüfungsstücks bis maximal 15.000 Euro. Bei Vollzeitmaßnahmen kann außerdem ein Beitrag zum Lebensunterhalt gewährt werden. Dieser wird einkommens- und vermögensabhängig geleistet.

Mit Beantragung des Aufstiegs-BAföGs erhalten Sie einen Zuschuss von 40%. Für den Restbetrag können Sie ein zinsgünstiges Darlehen bei der KFW-Bank beantragen (das die ersten Jahre sogar zinsfrei ist). Bei bestanden Prüfungen erhalten Sie auf den Restbetrages des Darlehens einen weiteren Nachlass von 40%.

Weiterbildungsstipendium

Das Förderprogramm der Bundesregierung „Begabtenförderung beruflicher Bildung“ unterstützt gezielt begabte junge Fachkräfte in ihrer Weiterbildung. Als begabt gelten Sie, wenn Sie:

  • Ihre Gesellenabschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten bzw. der Durchschnittsnote 1,9 oder besser abgeschlossen haben oder
  • bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb einen der Plätze 1 bis 3 belegt haben oder
  • die besondere Qualifizierung durch einen begründeten Vorschlag des Arbeitsgebers oder der Berufsschule nachweisen können.

Voraussetzungen zur Zulassung zur Meisterprüfung

Zur Meisterprüfung ist zuzulassen, wer:

  • eine Gesellenprüfung als Fahrzeuglackierer (oder damit verwandten Handwerk) abgelegt und bestanden hat
  • eine andere Gesellenprüfung oder eine andere Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden hat und im Fahrzeuglackiererhandwerk eine mehrjährige Berufstätigkeit ausgeübt hat
  • einen erfolgreichen Abschluss einer Fachschule bei einjährigen Fachschulen mit einem Jahr, bei mehrjährigen Fachschulen mit zwei Jahren auf die Berufstätigkeit nachweisen kann
  • im Fahrzeuglackiererhandwerk selbständig, als Werkmeister oder in ähnlicher Stellung tätig gewesen war

Neben der Anmeldung zum Lehrgang ist es wichtig, dass Sie den Antrag auf Zulassung zur Meisterprüfung stellen.